Unter Geothermie wird im allgemeinen Sprachgebrauch die energetische Nutzung der im Erdinneren vorhanden Wärme verstanden. Geothermische Energie lässt direkt vor Ort gewinnen und für die Klimatisierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie von Bürogebäuden und öffentlichen Einrichtungen nutzen. Der Wärmebedarf einzelner Immobilien lässt sich in der Regel durch die Nutzung der oberflächennahen Geothermie überall in Deutschland bedienen. Neben der Klimatisierung können geothermische Heizsysteme auch den Warmwasserbedarf decken.
In Deutschland ist die verstärkte Nutzung des Geothermiepotentials erklärter politischer Wille. So steht den Nutzern eine Vielzahl von Förderprogrammen zur Verfügung, die eine finanzielle Unterstützung für geothermische Projekte vorsehen und diese zu einer ökologisch und ökonomisch attraktiven Investition machen. Neben Bundesprogrammen haben auch einige Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Rheinland-Pfalz eigene flankierende Maßnahmen zur Unterstützung von Geothermieprojekten ins Leben gerufen.
Mit seinem sechsten Studienband „Geothermie“ erschließt das DCTI mit dem Themenfeld Erdwärme ein Multitalent im Mix der erneuerbaren Energiequellen. Ob Wärme, Kälte oder Strom – Erdwärme lässt sich vielfältig energetisch nutzen. Hier erhalten Sie die umfassende Publikation aus April 2012 als kostenlosen Download »

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